Hören Sie sich die KI-generierte Audioversion dieses Artikels an. (Beta)
Beispiel:
Du hast ein wichtiges Gespräch vor dir. Dein Herz klopft, deine Gedanken kreisen. Du spürst: Da ist Angst. Was tun?
1. Anhalten – Du bist hier. Jetzt.
Setz dich bequem hin. Spürst du, wie der Boden dich trägt?
Lege eine Hand auf dein Herz oder deinen Bauch. Atme tief ein … und langsam wieder aus.
Sag dir leise: „Ich spüre Angst – und ich darf sie spüren.“
Bleibe einen Moment einfach nur da.
2. Benennen – Gib der Angst einen Namen
Was genau macht dir gerade Angst?
Formuliere es so konkret wie möglich.
Zum Beispiel: „Ich habe Angst, mich zu blamieren.“
Indem du das Gefühl benennst, holst du es aus dem Schatten ins Licht.
3. Umdeuten – Was steckt noch dahinter?
Angst ist manchmal nur verkleidete Aufregung.
Frage dich:
Ist das wirklich Gefahr – oder Bedeutung?
Könnte es sein, dass dir die Situation einfach wichtig ist?
Formuliere neu: „Ich bin aufgeregt, weil es mir am Herzen liegt.“
4. Entscheiden – Ein kleiner Schritt genügt
Was wäre jetzt ein liebevoller nächster Schritt?
Ein Glas Wasser holen? Einmal durchatmen?
Oder einfach sagen: „Ich gehe trotzdem – mit der Angst, nicht gegen sie.“
Zum Abschluss
Sag dir selbst: „Ich habe mich mir selbst zugewandt. Das war mutig.“
Du musst nicht angstfrei sein. Aber du kannst angstbewusst leben.



