Warum wir verlernt haben, uns zu langweilen (und warum das gefährlich ist)

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Hand aufs Herz: Wann saßt du das letzte Mal einfach nur da?

Ohne Podcast im Ohr. Ohne durch den Feed zu scrollen, während du auf den Bus wartest. Ohne beim Zähneputzen YouTube-Videos zu schauen.

Wir leben in einer Ära, in der Langeweile fast ausgestorben scheint. Sobald an der Supermarktkasse eine Lücke von 30 Sekunden entsteht, zücken wir das Smartphone. Was sich anfühlt wie die Erfüllung eines Kindheitstraums – eine Welt ohne einen einzigen Moment der Langeweile – ist in Wahrheit ein massives Problem für unsere kognitive Leistungsfähigkeit.

Wir haben verlernt, nichts zu tun, und berauben uns damit einer unserer wichtigsten Superkräfte.

Langeweile vs. Nichtstun: Ein kleiner, feiner Unterschied

Um das Problem zu verstehen, müssen wir zwei Zustände unterscheiden, die wir oft in einen Topf werfen.

Langeweile ist das unangenehme Gefühl, eine befriedigende Tätigkeit ausüben zu wollen, es aber gerade nicht zu können. Langeweile signalisiert uns: „Such dir einen interessanteren Impuls!“

Das Problem ist unsere moderne Reaktion auf dieses Signal.

Früher führte das Gefühl oft zum produktiven Nichtstun – ein Zustand, in dem unsere Gedanken frei schweifen können, weil wir gerade mit nichts anderem beschäftigt sind. Heute jedoch betäuben wir diesen Impuls sofort mit digitalem Fast Food. Wir überspringen die Phase, in der unser Gehirn anfangen würde, über Dinge zu sinnieren, die schon lange in uns köcheln.

Was du verpasst, wenn du jede Pause füllst

Stell dir vor: Du lernst Vokabeln und greifst sofort danach zum Handy. Oder du hörst einen spannenden Podcast beim Spaziergang und startest direkt den nächsten. In beiden Fällen entreißt du deinem Gehirn die Chance, das Erlebte zu verarbeiten.

Das Ruhezustandsnetzwerk: Wenn das Hirn den Speichern-Button drückt

Dass dieses Nichtstun alles andere als untätig ist, wissen wir erst seit wenigen Jahrzehnten. In der Wissenschaft spricht man vom Default Mode Network (Ruhezustandsnetzwerk). Dieses Netzwerk in unserem Gehirn wird genau dann aktiv, wenn wir es nicht sind.

Es fungiert wie ein interner Aufräumtrupp und ein Speichern-Button zugleich:

  • Kurze Pausen nach dem Lernen stabilisieren unsere Erinnerungen
  • Es verarbeitet unsere Emotionen
  • Es konstruiert unser Selbstbild und hilft uns zu verstehen, wer wir sind

Eine Studie von Nyberg et al. (2010) zeigte: Probanden, die nach dem Lernen kurze Ruhephasen einlegten, konnten sich später deutlich besser an das Gelernte erinnern als jene, die sofort weitermachten.

Die Konsequenz: Wer zu selten nichts tut, riskiert nicht nur weniger gute Ideen zu haben, sondern verliert auch schleichend den Kontakt zu sich selbst. Ohne diese Pausen wird es schwer zu verstehen, was unserem Leben Sinn gibt.

Der Dirigent im Hippocampus braucht Stille

Stell dir vor: In deinem Gehirn sitzt ein Erinnerungsdirigent – der Hippocampus. Seine Aufgabe ist es, Informationen fest im Gedächtnis zu verankern.

Forschende haben Probanden im Hirnscanner beim Lernen zugesehen. Das Ergebnis war eindeutig: In den Ruhephasen nach der Aufnahme neuer Informationen stimmte sich der Hippocampus intensiv mit anderen Hirnbereichen ab – wie ein Dirigent, der verschiedene Instrumentengruppen koordiniert.

Je stärker diese Abstimmung in der Stille war, desto besser konnten sich die Teilnehmer später an das Gelernte erinnern.

Die Botschaft: Der Dirigent kann nur arbeiten, wenn keine anderen lauten Reize Vorfahrt haben. Wenn du jede Lücke mit Inhalten füllst, schickst du den Dirigenten in den Feierabend, bevor das Konzert richtig sortiert ist.

Die Teufelsspirale der Stimulation

Warum fällt uns das Nichtstun trotzdem so schwer?

Aktuelle Forschung von Tam et al. (2023) zeigt eine paradoxe Diagnose: Menschen fühlen sich im digitalen Zeitalter immer häufiger gelangweilt, obwohl sie ständig stimuliert werden.

Das Geheimnis liegt in unserem persönlichen Stimulations-Sollwert:

  1. Dein Gehirn gewöhnt sich an die ständigen Dopamin-Kicks durch Videos, Chats oder soziale Medien
  2. Dadurch steigt der Sollwert, den du brauchst, um dich stimuliert zu fühlen
  3. Selbst banale Tätigkeiten wie den Müll rauszubringen fühlen sich plötzlich unerträglich leer an
  4. Du greifst zum Handy, erhöhst damit den Sollwert weiter
  5. Die nächste Phase der Stille wird noch unerträglicher

Es ist eine Aufwärtsspirale in die falsche Richtung.

So holst du dir die produktive Pause zurück

Die gute Nachricht: Du kannst aktiv gegensteuern. Hier ist dein Einstiegsplan:

Für Anfänger: Klein starten

Woche 1-2: Mikro-Pausen etablieren

  • Zwei Minuten nach dem Aufwachen: Einfach nur dasitzen, bevor du zum Handy greifst
  • An der Supermarktkasse: Handy in der Tasche lassen
  • Beim Zähneputzen: Einfach nur Zähne putzen

Woche 3-4: Routine-Aktivitäten befreien

  • Spazieren gehen ohne Kopfhörer – nimm bewusst deine Umgebung wahr
  • Beim Kochen die Gedanken schweifen lassen statt Podcast zu hören
  • In der Bahn aus dem Fenster schauen statt zu scrollen

Für Fortgeschrittene: Den Sollwert senken

Bewusste Handy-freie Zonen schaffen

  • Das Smartphone beim Bäckerbesuch zu Hause lassen
  • Eine Stunde täglich komplett offline sein
  • Ein Wochenende im Monat digital minimalistisch gestalten

Nach Lernphasen: Pausen erzwingen

  • Nach 25 Minuten konzentriertem Arbeiten: 5 Minuten wirklich nichts tun
  • Keine sofortige Belohnung durch Social Media nach getaner Arbeit
  • Dem Dirigenten Zeit geben, das Konzert zu sortieren

Das tägliche Ritual

Etabliere eine feste „Nichtstun-Zeit“ von 10-15 Minuten:

  • Leg alle Geräte weg
  • Setz dich bequem hin oder geh langsam spazieren
  • Lass die Gedanken kommen und gehen, ohne sie zu bewerten
  • Halte die Stille aus – es wird leichter

Der Unterschied, den du bemerken wirst

Nach einigen Wochen konsequenten Übens berichten Menschen von:

  • Mehr kreativen Ideen, die „aus dem Nichts“ kommen
  • Besserem Erinnerungsvermögen beim Lernen
  • Klarerer Vorstellung davon, was sie wirklich wollen
  • Weniger innerer Unruhe und ständigem Drang nach Stimulation
  • Tieferem Verständnis für sich selbst

Dein nächster Schritt

Anstatt jetzt direkt weiterzuscrollen, probiere es aus:

Leg das Gerät weg, atme tief durch und schau einfach mal zwei Minuten lang ins Leere.

Dein Gehirn – und dein Erinnerungsdirigent – werden es dir danken.

Quellen

  • Alcalá et al. (2023). The default mode network and the self. (Zusammenfassung der aktuellen Forschung zum Ruhezustandsnetzwerk)
  • Erika Nyberg et al. (2010). Resting-state connectivity and memory consolidation
  • Tam et al. (2023). Boredom in the digital age

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Datum der letzten Aktualisierung: 20.05.2025

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